Lust auf Inspiration? Home Story – das Haus einer Künstlerin
Ich kenne Beatrix Durstmüller nun schon ein paar Jahre. Das erste echte „Date“ war letztendlich nur mehr die gegenseitige Bestätigung dessen, was wir voneinander bis dahin auf Instagram bereits wahrgenommen hatten:
Beatrix – eine begnadete Kreative als Malerin und darüber hinaus – mit einem Hang zu unverfälschter Offenheit gepaart mit Humor, was sie unglaublich sympathisch macht. Ich – eine Kreative im Erschaffen von Immobilienträumen als Home Stagerin und Immobilienmaklerin – und einem Gespür für alles Schöne, auch wenn es auf den ersten Blick nicht sichtbar ist.
Vom Kennenlernen zur befruchtenden Zusammenarbeit und zum offenen Austausch war es dann nur noch ein kleiner Schritt. Ihre besonderen Bilder stellt mir Beatrix seit damals großzügig leihweise zur Verfügung und sie veredeln immer wieder meine Home Stagings.
Der Anlass für mich, diesen Blogartikel zu schreiben, war eine Einladung in ihr Haus am Welser Stadtrand – eigentlich ein „ganz normales“ Reihenhaus im Stil der frühen 2000er-Jahre und ohne den offensichtlichen Anspruch, architektonisch wertvoll zu sein, wie ihn Häuser dieser Tage oft und gerne zur Schau stellen. Aber genau das ist es, was es so reizvoll macht. Und natürlich vieles andere, das die Handschrift einer Künstlerin trägt.
Statt riesiger Fensterfronten oder einer umlaufenden Glasfassade, die den Blick freigibt auf alles, das vor einem liegt, hat das Haus Fenster und Terrassentüren, die Sichtachsen bilden und den Blick lenken – und damit Raum für Spannung zulassen.
Anstelle des heute allseits beliebten offenen Grundrisses, wo Wohn-, Ess- und Küchenbereich in einem quadratischen oder rechteckigen Raum Platz finden (und der – nebenbei bemerkt – die Bewohner immer wieder vor Herausforderungen im Hinblick auf eine gelungene Möblierung stellt), hat das Haus von Beatrix einen Wohnbereich, der sich um das Treppenhaus anordnet. Somit bleibt der Grundriss offen und bietet trotzdem Privatsphäre und was noch viel wichtiger ist – Wände, an die man auch Möbel „anstellen kann“ und die den Raum spannend machen, da er nicht sofort auf den ersten Blick zu ermessen ist.
Anstelle einer Küche mit Kochinsel, die – zugegeben – sehr cool aussieht, wenn sie aufgeräumt ist, gibt es eine Küche, die … – aber am besten, Ihr seht selbst ;)
Was es abseits davon zu entdecken gibt? Ein Klavier als Raumteiler und als Platz für den Aperitif mit Gästen, Küchen-Oberschränke, die mit Straußenleder bezogen sind, ein Sideboard aus den Zwanzigerjahren mit integrierter Hausbar, einen Atrium-Garten mit mediterraner Atmosphäre und einen Nordgarten, der eigentlich ein Gartenzimmer ist. Alles sehr besonders und anders – aber was sonst sollte man bei einer Kreativen vorfinden ;)?
Wenn Sie mehr über Beatrix Durstmüller wissen und ihre Bilder kennenlernen möchten, finden Sie vieles auf ihrem Instagram-Account @beatrixdurstmueller oder aber, Sie besuchen sie in ihrer Galerie in Wels. Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Dann freue ich mich. Wenn Sie darüber hinaus etwas wissen möchten, auch. Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir!
Herzlich
Ihre Gabriele Knoll
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